DSP Defensiv Self Protection

Eigenschutz bedeutet, zuerst sich und dann den Gegner im Griff zu haben

Gewalt ist...

Geschrieben von Christian Flury • Donnerstag, 27. November 2008 • Kategorie: Wissen
Gewalt hat viele Ursachen und äussert sich in vielen Facetten....
Der Begriff Gewalt (eine Bildung des althochdeutschen Verbes verwalten, bzw. waltan – stark sein, beherrschen) findet vor allem Verwendung, wenn mit Zwang – vor allem physischem, aber auch psychischem – etwas durchgesetzt werden soll. Von den etymologischen Wurzeln ausgehend, bezeichnet der Begriff das „Verfügen-können über das innerweltliche Sein“. Die ursprüngliche und gelegentlich heute noch verwendete Bedeutung bezeichnet also rein das Vermögen zur Durchführung einer Handlung und beinhaltet kein Urteil über deren Rechtmäßigkeit.

Quelle
Psychische Gewalt hat immer das Ziel, Menschen zu erniedrigen, Kontrolle über Menschen zu erhalten und mit dieser Kontrolle Ziele zu erreichen (Erpressung, Belästigung usw.).
Verbale Gewalt beleidigt Menschen, demütigt sie durch Aeusserungen auf verbale Art (z. Bsp. rassistische Aussagen, Aussagen über das Gewicht / Aussehen einer Person usw.).
Körperliche Gewaltverletzt Menschen in ihrer körperlichen Integrität (Schläge, Tritte, Würgen, Verletzungen mit Waffen, Mord usw.).
Sexuelle Gewalt erzwingt mit Gewalt und / oder Drohungen eine sexuelle Handlung.
Ökonomische Gewalt Durch den Entzug finanzieller Mittel wird die entsprechende Person erniedrigt. Bspw. erhält die haushaltsführende Person kein Taschengeld / kein Haushaltungsgeld.

Sämtliche Arten von Gewalt widersprechen dem Schweizerischen Gesetz. Aber nicht alle Arten von Gewalt lassen es zu, dass Sie sich körperlich wehren. Nehmen Sie Kontakt zur nächsten Opferhilfe auf und lassen Sie sich beraten. Lassen Sie sich aber nicht dazu hinreissen, vom Opfer zum Täter zu werden!
Defined tags for this entry: , , , ,

Gewalt ist...

Geschrieben von Christian Flury • Montag, 17. November 2008 • Kategorie: Wissen
Gewalt hat viele Ursachen und äussert sich in vielen Facetten....
Der Begriff Gewalt (eine Bildung des althochdeutschen Verbes verwalten, bzw. waltan – stark sein, beherrschen) findet vor allem Verwendung, wenn mit Zwang – vor allem physischem, aber auch psychischem – etwas durchgesetzt werden soll. Von den etymologischen Wurzeln ausgehend, bezeichnet der Begriff das „Verfügen-können über das innerweltliche Sein“. Die ursprüngliche und gelegentlich heute noch verwendete Bedeutung bezeichnet also rein das Vermögen zur Durchführung einer Handlung und beinhaltet kein Urteil über deren Rechtmäßigkeit.

Quelle
Psychische Gewalt hat immer das Ziel, Menschen zu erniedrigen, Kontrolle über Menschen zu erhalten und mit dieser Kontrolle Ziele zu erreichen (Erpressung, Belästigung usw.).
Verbale Gewalt beleidigt Menschen, demütigt sie durch Aeusserungen auf verbale Art (z. Bsp. rassistische Aussagen, Aussagen über das Gewicht / Aussehen einer Person usw.).
Körperliche Gewaltverletzt Menschen in ihrer körperlichen Integrität (Schläge, Tritte, Würgen, Verletzungen mit Waffen, Mord usw.).
Sexuelle Gewalt erzwingt mit Gewalt und / oder Drohungen eine sexuelle Handlung.
Ökonomische Gewalt Durch den Entzug finanzieller Mittel wird die entsprechende Person erniedrigt. Bspw. erhält die haushaltsführende Person kein Taschengeld / kein Haushaltungsgeld.

Sämtliche Arten von Gewalt widersprechen dem Schweizerischen Gesetz. Aber nicht alle Arten von Gewalt lassen es zu, dass Sie sich körperlich wehren. Nehmen Sie Kontakt zur nächsten Opferhilfe auf und lassen Sie sich beraten. Lassen Sie sich aber nicht dazu hinreissen, vom Opfer zum Täter zu werden!

Pfefferspray

Geschrieben von Christian Flury • Freitag, 14. November 2008 • Kategorie: Wissen
Pfefferspray ist ein Extrakt verschiedenener tropischer und subtropischer Chili-Pfefferpflanzen.
Der Wirkstoff ist Oleoresin Capsicum (OC, Pfeffer Oleoresin) mit den Hauptbestandteilen:
* Capsaicin (8-methyl-N-vanillyl-6-noneneamid) c.a. 3%ig
* Dihydrocapsaicin und
* Nordihydrocapsaicin.
In Deutschland wurden die Polizeien des Bundes und der Länder teilweise mit Pfefferspray ausgerüstet, da nicht alle Menschen auf das normalerweise eingesetzte CS Gas reagieren. Die im Handel erhältlichen Sprays können den Wirkstoff (kleine Kristalle) flüssig, als Schaum oder als Gel freisetzen.
Der bis zu drei Meter lange kegelförmige Strahl wirkt auf verschiedene Weise:
* Augen: Eine Schwellung der Schleimhäute bewirkt das sofortige Schliessen der Augen (Lidschluss) für ungefähr 5 bis 10 Minuten
* Atmung: Ein Einatmen des Pfeffersprays führt zu Husten und Atemnot
* Haut: Die besprühten Stellen fühlen sich heiß an und bewirken während 15 bis 30 Minuten einen Juckreiz

Alle Symptome treten sofort oder nach wenigen Sekunden auf, jedoch gibt es auch Menschen die gar nicht oder nur sehr schwach auf Pfefferspray reagieren.
Situation in Deutschland
Pfefferspray ist in Deutschland als Hundeabwehrspray deklariert. Daher darf es nur gegen Hunde bzw. in der Tierhaltung als Abwehrmittel eingesetzt werden. Bei dieser Verwendung unterliegt es nicht dem deutschen Waffengesetz und dessen Prüfvorschriften. Der Einsatz von Pfefferspray gegen Menschen kann bestraft werden, soweit kein Rechtfertigungsgrund vorliegt. Dagegen darf die deutsche Polizei Pfefferspray auch gegen Menschen einsetzen (Polizeirecht, Notwehr und Nothilfe).
Situation in der Schweiz
In der Schweiz dürfen Pfeffersprays der Giftklasse 3, 4 und 5 unter Altersausweisung erworben werden. Diese Pfeffersprays müssen durch ein gelbes Band mit Angabe einer BAG T Nummer versehen sein. Stärkere Pfeffersprays der Giftklasse 1 und 2 sind durch ein schwarzes Band markiert und unterliegen dem Schweizer Waffengesetz. Weitere Regelungen finden sich im Bundesgesetz über den Verkehr mit Giften.
Defined tags for this entry: , , , , ,

Tränengas

Geschrieben von Christian Flury • Donnerstag, 13. November 2008 • Kategorie: Wissen

Tränengase sind Substanzen, die auf Augen und Schleimhäute
irritierend wirken. Sie werden von Polizeikräften eingesetzt, um
zum Beispiel Demonstrationen aufzulösen oder Unruhen zu bekämpfen.



Früher wurden oft Substanzen auf Acetonbasis verwendet (vor allem
Bromaceton), wegen der Gesundheitsgefahren dieser Substanzen werden sie
aber heute nicht mehr eingesetzt. Das heute am häufigsten verwendete
Tränengas ist CS-Gas (Chlorbenzylidenmalonitril), das streng genommen
kein Gas, sondern ein Aerosol ist. Allerdings können auch moderne
Tränengase zu Gesundheitsproblemen führen. In großen Mengen
können sie zu leichten Verätzungen der Augen und Schleimhäute
führen und bei Personen mit Atemwegsproblemen (wie Asthma oder Bronchitis),
Nieren- oder Leberschäden kann es zu Komplikationen kommen.


Tränengase werden bei der Polizei als Reizstoffe bezeichnet. Nach den Polizeirechten
der Länder wird Reizstoff z.T. als Waffe, überwiegend aber als
Hilfsmittel der körperlichen Gewalt bezeichnet.


Auch für das Militär sind Tränengase als nicht-letale
Waffe
n interessant. Die Tränengase zählen dabei, wie z.B. auch
Nebelkerzen, zu den chemischen Kampfmitteln und sind nicht wie etliche
andere chemische Kampfstoffe völkerrechtlich verboten. Gemäß
dem Übereinkommen über das Verbot der Entwicklung, Herstellung,
Lagerung und des Einsatzes chemischer Waffen und über die Vernichtung
solcher Waffen von 1993, Artikel I, Abs. (5) sind sie allerdings nicht
zur Kampfführung zugelassen. Zwar gilt Tränengas nicht als chemische
Waffe, aber um Definitionslücken zu vermeiden verbietet das Abkommen
auch den Einsatz von Waffen, die damit verwechselt werden könnten.
Vielmehr gilt Tränengas nach selbigem Übereinkommen als "Mittel
zur Bekämpfung von Unruhen
".


Verwendet werden Reizstoffe in Reizstoffsprühgeräten (Chemical
Mace), Reizstoffwurfkörpern oder als Zumischungen in Wasserwerfern.


Notwehr gem. Schweiz. StGb

Geschrieben von Christian Flury • Mittwoch, 5. November 2008 • Kategorie: Wissen
Art. 15 StGb; Wird jemand ohne Recht angegriffen oder unmittelbar mit einem Rechtfertigende Notwehr Angriff bedroht, so ist der Angegriffene und jeder andere berechtigt, den Angriff in einer den Umständen angemessenen Weise abzuwehren.
Art. 16 StgB
1. Überschreitet der Abwehrende die Grenzen der Notwehr nach Artikel 15, so mildert das Gericht die Strafe.
2. Überschreitet der Abwehrende die Grenzen der Notwehr in entschuldbarer Aufregung oder Bestürzung über den Angriff, so handelt er nicht schuldhaft.


Vorbereitung, auch im mentalen Bereich, hilft Ihnen, sich der Situation entsprechend zu verhalten.

Capsaicin

Geschrieben von Christian Flury • Dienstag, 4. November 2008 • Kategorie: Wissen
Capsaicin ist ein Alkaloid, das die Schärfe in Paprika und Chilischoten hervorruft. Capsaicin und andere, Schärfe verursachende Stoffe, werden als Capsaicinoide bezeichnet. Capsaicinoide sind farblos. Sie können durch Kochen oder Einfrieren nicht zersetzt werden. Capsaicin ist ein Vanillylamid der 8-Methylnon-6-ensäure.

Capsaicinoide lösen sich in Alkohol und Fett, aber nicht in Wasser. Es hat antibakterielle, fungizide Wirkung und ist somit konservierend. Capsaicin wirkt in extrem hohen Dosen, die allerdings kein Mensch freiwillig zu sich nehmen würde, krebserregend.

Capsaicinoide sind "nur" scharf, denn Capsaicinoide reizen die Nervenenden (Nozizeptoren), die normalerweise Schmerzreize erkennen. Durch vermehrte Durchblutung des Gewebes kommt es zu einer Erhitzung. Von diesem Umstand leitet sich der Ausdruck „brennen“ ab.

Capsaicin; Der Stoff Das hervorstechende Merkmal der Chilis ist natürlich deren Schärfe - beisst man rein, beissen sie zurück ;-) . Was aber macht viele Chili-Schoten so scharf? Und warum?

Warum Chilis überhaupt scharf sind
Ziel jedes Lebewesens ist die Reproduktion - alles, was dies behindern kann, versucht die Natur abzuwehren. Deshalb haben Kakteen Stacheln, Nüsse eine harte Schale. Bei Chili-Pflanzen kam Mutter Natur auf die scharfe Idee, die für die Fortpflanzung lebenswichtigen Hülsenfrüchte vor Fressfeinden zu schützen, indem sie eine Substanz entwickelte die Säugetiere abschrecken sollte aber Vögel nicht abschreckt. Der Grund dafür ist ganz simpel: Vögel tragen zur gewünschten Verbreitung der Samen bei, indem die Schoten gefressen werden und die Saat anderswo - gleich mit Dünger - wieder abgeladen wird. Bei Säugetieren würde das nicht klappen, da deren Verdauung - anders als bei Vögeln - mit Magensäure arbeitet, die das Erbgut in der Saat zerstört. Was Mutti Natur nicht ahnen konnte, war die Evolution der Spezies “verrückter Mensch”, denen die Schärfe nichts ausmacht. Im Gegenteil… :-D

Ein wenig Chemie
Chemisch ist dafür eine Reihe von Verbindungen verantwortlich, die, abgeleitet vom botanischen Pfefferoberbegriff Capsicum, als Capsaicinoide bezeichnet werden. Hauptkomponente ist das Alkaloid Capsaicin (falls es Sie interessiert: Es ist ein Vanillylamid der 8-Methylnon-6-ensäure mit der Formel C18H27NO3). Capsaicin selbst ist farblos und - bis eben auf die Schärfe - geschmacklos.
Ausserdem ist es ziemlich beständig - es wird weder durch das Erhitzen beim Kochen noch durch Einfrieren zerstört. Isoliert präsentiert es sich als weisses Pulver, das in Alkohol, nicht aber in Wasser löslich ist (darum hilft es auch wenig, nach Genuss zu scharfer Speisen Wasser zu trinken).
Die Substanz wird in der Plazentawand sowie in den Scheidewänden produziert; daher sind vor allem die diversen Innenwände wesentlich capsaicinhaltiger (und somit erheblich schärfer) als das Fruchtfleisch selbst. Die Samenkörner enthalten weder viel Aroma noch Schärfe. Jede Chili-Schote lässt sich daher “entschärfen”, indem man vor der weiteren Verarbeitung ihr Innenleben entfernt; die Aromastoffe befinden sich ohnehin im Fruchtfleisch.

Warum es “brennt”

Das “Brennen” beim Kontakt mit Capsaicin ist sozusagen eine “thermische Täuschung”: Es kommt durch Einwirkung auf jene Nervenendungen zustande, die normalerweise den Wärmereiz aufnehmen. Da Capsaicin - im Gegensatz zu den scharfen Verbindungen von schwarzem Pfeffer oder Ingwer - zu einer relativ lang anhaltenden Desensibilisierung dieser Nerven (nicht der Geschmacksnerven!) führt, vertragen regelmässige Chilikonsumenten schärfere Speisen als ungewohnte. Übrigens ertragen Menschen, die immer sehr scharf essen auch wesentlich besser die Symptome eines Pfeffersprays!
Soweit die bisherige Auffassung der Gelehrten. Im Frühjahr 2003 gelang es Wissenschaftlern der University of California (San Francisco), den Mechanismus der Schärfeempfindung noch weiter zu entschlüsseln. Man wollte herausfinden, warum Chili-Schärfe von verschiedenen Menschen unterschiedlich intensiv empfunden wird. Im Mund trifft das Capsaicin auf Rezeptoren, unter anderem den Schärferezeptor TRPV1. Im Normalzustand, so die Forscher, ist TRPV1 von einem Lipid (= fettähnliches Molekül) namens PIP2 blockiert. Kommt PIP2 jedoch mit Capsaicin in Kontakt, löst sich die Bindung zu diesem Rezeptor, und dem Gehirn wird Schärfe-Schmerzempfindung gemeldet.

Weiter entdeckten die Forscher, dass die Stärke der Bindung zwischen TRPV1 und PIP2 indidivuell unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Eine Rolle spielen hier genetische Faktoren, aber auch Medikamente können die Bindung (und damit das Schärfeempfinden) beeinflussen.

Die Vermutung liegt nahe, dass die Toleranz, die man durch durch regelmässiges Essen chilischarfer Gerichte entwickelt, ebenfalls über die Stärke der TRPV1/PIP2-Bindung “gespeichert” wird, zumindest für eine gewisse Zeit. Capsaicin wird von Menschen übrigens selbst noch in 1 Millionstel Verdünnung ( 1 part per million) wahrgenommen.

Defined tags for this entry: , , , ,

CF-Spray

Geschrieben von Christian Flury • Montag, 3. November 2008 • Kategorie: Wissen
Neuerdings wird von einigen Fachgeschäften sogenannter CF-Spray angeboten:

Chemische / Botanische Erklärung zur Abkürzung CF:
Cayennepfeffer
Pflanze: Capsicum frutescens L. s.l.

Familie: Nachtschattengewächse (Solanaceae)
Der Cayennepfeffer ist ein bis zu 1 m hoch wachsender Halbstrauch. Die Blätter sind länglich-oval, die Blüten schmutzig-weiß. Medizinisch verwendet werden die reifen, getrockneten Früchte, die kräftig orange bis rot gefärbt sind, von Capsicum frutescens L. und anderer Capsicum-Arten, die scharf schmeckende Schoten bilden.
Die Früchte milder schmeckender Arten werden zur Herstellung von Paprika verwendet.


Im Prinzip ein neuer Name für ein altes Produkt!

Mit dem Pfefferspray nach Holland

Geschrieben von Christian Flury • Samstag, 1. November 2008 • Kategorie: Wissen

.. das würden wir eher nicht empfehlen!

Dem Politie Instituut Openbare Orde en Gevaarsbeheersing zufolge gilt
im Allgemeinen, dass Reizstoffe nur von der Polizei und nicht von Bürgern benutzt werden dürfen. Die Verwendung von CN-Gas ist auf keinen Fall
erlaubt. CS-Gas darf nur mit einer Genehmigung des Innenministeriums benutzt werden. Bürgern ist es nicht erlaubt, Pfefferspray zu benutzen.

Mehr Info bei der Centrale Recherche Informatie in Zoetermeer unter der
Telefonnummer +31-79-3459911.


Kaufberatung Pfefferspray

Geschrieben von Christian Flury • Samstag, 1. November 2008 • Kategorie: Wissen
In Deutschland ist die Anwendung von Pfefferspray gegen Menschen verboten, in der Schweiz erlaubt und in Holland ist bereits der Besitz von Pfefferspray (ausg. Polizei) verboten. Aus diesem Grund möchten wir hier nicht auf die rechtlichen Aspekte eingehen.

Pfefferspray ist ein Reizstoff mit dem Wirkstoff Oleoresin Capsaicin (wird aus der Pfefferschote gewonnen). Damit nicht falsche Hoffnungen aufkommen, selber machen ist nicht, dazu braucht es sehr sehr viele Pfefferschoten ;-)! Alternativ werden Pfefferspray’s auch mit dem künstlich hergestellten Pendent Nonivamid hergestellt. Hier ist der klare Vorteil, dass die Qualität des Wirkstoffes immer auf gleichem Niveau gehalten werden kann und, vor Gebrauch ist kein Schütteln angesagt.
Zu Beachten ist beim Kauf von Pfefferspray die Art des Ausstosses. In der Regel werden 3-4 verschiedene Arten angeboten, jede Art hat ihre Vor- und Nachteile.

Nebel
  • Wirkt auf breiter Basis, auch gegen mehrere Gegner. Ist jedoch stark witterungsabhängig, da der Ausstoss mit sehr feinen Partikeln erfolgt (Nebelartig). Die Gefahr, den Wirkstoff bereits bei wenig Gegenwind selber ins Gesicht zu bekommen ist hoch. Keine Anwendung in Räumen mit viel Publikum möglich, Panikgefahr!! Reichweite ca. 3m, ideale Einsatzdistanz 1.5-2m Das Argument nicht zielen zu müssen ist Fadenscheinig und kann mit zwei Sprühstössen aus einem anderen Spray widerlegt werden.
Faden
  • Sehr dünner Strahl, dadurch ebenfalls witterungsabhängig beim Einsatz. Mit etwas Übung lässt sich damit gut zielen. Kann in
    geschlossenen Räumen eingesetzt werden. Die Gefahr sich selber zu kontaminieren ist relativ gering.

Strahl
  • Etwas breiter als der Faden, praktisch nicht witterungsabhängig und nur bei starkem Wind ist vom Einsatz abgeraten. Durch den starken Ausstoss mir relativ viel Wirkstoff kann ein Gegner rasch ausser Gefecht gesetzt werden ohne Dritte wesentlich zu beeinträchtigen. Kann in geschlossenen Räumen eingesetzt werden. Mindesteinsatzdistanz 1.5 bis 2 Meter

Gel
  • Leicht gallertartige Masse. Ausstoss schaumartig, verfestigt sich im Zielbereich, Wirkstoff haftet am Gegner. Einsatz witterungsbedingt nur unerheblich beeinflusst. Da der Wirkstoff oft mit Farbe versetzt wird, wirkt der Einsatz eher martialisch auf Dritte. Kann in geschlossenen Räumen eingesetzt werden.



Kaufberatung Pfefferspray:

1. Nehmen Sie sich Zeit, lassen Sie sich von mehreren Fachpersonen beraten.
2. Stellen Sie Fragen, auch zum Einsatz und der rechtlichen Situation.
Zum Beispiel wann und wo Sie Pfefferspray einsetzen dürfen (rechtlich, geschlossene Räume, Wettersituationen). Es gibt keine
dummen Fragen!
3. Fragen Sie danach, wie oft Sie den Pfefferspray benutzen können.
4. Vom Spray kann Ihr Leben abhängen, also investieren Sie evtl. etwas
mehr Geld. Mit 20 € / 30.- CHF erhalten Sie bereits einen einwandfreien Spray!


Das Ablaufdatum
Der Wirkstoff ist in der Regel unbeschränkt haltbar. Aber der Druck in der Dose wird mit der Zeit nachlassen, und wenn dann im Ernstfall nur noch ein pfffft rauskommt könntSiee es für  schief gehen. In der Regel finden Sie das Ablaufdatum am Dosenboden. Manchmal dazu noch die Seriennummer und den Gehalt an Wirkstoff.


Der Wirkstoff:

Am besten können Sie die Qualität des Wirkstoffes testen, wenn Sie kurz an eine Wand sprayen. Je brauner die austretende Flüssigkeit, desto schlechter der Wirkstoff und desto höher muss die Prozentzahl auf der Dose sein. Als Vergleich, der von mir eingesetzte Spray hat einen Wirkstoffanteil von 0.3% und hat bis Dato noch NIE versagt!


Die Anwendung:

Fragen Sie den Verkäufer, wie genau der Spray angewendet werden soll. Wenn er nur die technischen Einzelheiten (Deckel auf, Daumen rein und drücken) weiss, Finger weg!


The Day After:

Ein guter Verkäufer wird Ihnen anraten, die Dose nach dem Gebrauch in der Sondermüllsammlung abzugeben und eine neue zu kaufen. Er ist nicht nur ein guter Verkäufer, sondern auch ein gut geschulter Verkäufer! In der Regel sind die kleinen Büchsen nur für einen Einzatz geeignet. Die Gefahr, bei einem erneuten Angriff zu wenig Inhalt in der Büchse zu haben ist schlicht und einfach zu gross.


Zum SchlussHaben Sie einen Gegner mit dem Pfefferspray “kampfunfähig” gemacht, sind Sie verpflichtet für die 1. Hilfe zu sorgen. Ihr Gegner wird kurze Zeit die Augenlieder nicht mehr öffnen können, also faktisch Blind sein!